Kunstroute Untersee
Mittel
Landschaft erleben - Kunst entdecken ist das Motto dieser Tour am Westlichen Bodensee. Sie führt zu den schönsten Aussichtspunkten am Untersee.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Kulturelle Highlights
Wegebeschaffenheit
Die Kunstroute Untersee führt zu besonderen Orten am Westlichen Bodensee, an denen einst Künstlerinnen und Künstler ihre Staffeleien aufgestellt haben, um die einzigartige Landschaft des Sees in Öl, Pastell und anderen Maltechniken festzuhalten. Die Route macht diese historischen Malstandorte heute wieder erlebbar und verbindet Kunst, Landschaft und Geschichte auf besondere Weise.
Großformatige Metallstelen am Wegesrand markieren die jeweiligen Standorte. Das in die Stele eingelassene Blickfenster zeigt den historischen Blickwinkel des Malers. Direkt darunter befindet sich eine Reproduktion des entsprechenden Kunstwerkes. So können Besucherinnen und Besucher den damaligen Blick mit der heutigen Landschaft vergleichen und entdecken, welche Elemente sich im Laufe der Zeit verändert haben und welche bis heute erhalten geblieben sind.
Jede Stele gibt zudem einen Hinweis darauf, wo das Originalgemälde heute zu sehen ist – beispielsweise in einem Museum oder einem der regionalen Künstlerhäuser. Dadurch lädt die Kunstroute nicht nur dazu ein, die Landschaft mit den Augen vergangener Generationen zu betrachten, sondern auch die Kunstwerke selbst im Original kennenzulernen.
Insgesamt verbindet die Kunstroute Untersee 30 Bildstelen mit sechs Museen beziehungsweise Künstlerhäusern am Westlichen Bodensee. Sie führt durch eine Landschaft, die seit jeher Künstler inspiriert, und macht die enge Verbindung zwischen Kunst und Bodenseelandschaft sichtbar. Die Route bietet damit ein abwechslungsreiches Erlebnis für alle, die Kultur, Kunst und Natur miteinander verbinden möchten.
Autorentipp
Ein Erlebnis sind die Künstlerhäuser entlang dieser Route: Museum Haus Dix in Hemmenhofen, die Hermann-Knecht-Stube im Museum Lindwurm in Stein am Rhein und das Adolf-Dietrich-Haus in Berlingen.
Wegbeschreibung
Die Kunstroute beginnt mit einem Besuch im Museum Reichenau. Von dort geht es auf die Hochwart, wo die ersten beiden Stelen stehen. Auf dem Weg zum Yachthafen werden weitere 2 Stelen besucht. Mit der MS Alet von Schifffahrt Baumann wird übgersetzt nach Allensbach. Fahrplan beachten! In Allensbach werden 3 weitere Stelenstandorte aufgesucht. Nun geht es entlang des Naturschutzgebietes zum Anlegesteg auf der Halbinsel Mettnau, wo ein Bild von Friedrich Mengele auf uns wartet. Von dort führt die Route im großen Bogen um den Zeller See herum nach Moos-Weiler. Wer mag, kann abkürzen und von Radolfzell Do, Sa und So das Schiff nach Iznang nehmen.
Auf der Halbinsel Höri haben sich zahlreiche Künstler niedergelassen, was die Ausstellung im Hesse-Museum-Gaienhofen zeigt. Berg auf, Berg ab führt die Tour nun zum Wohnhaus von Otto Dix und weiter nach Stein am Rhein mit Station in Wangen (Einkehrmöglichkeit) und Kattenhorn. HIer ist der Besuch der Petruskirche mit den von Otto Dix entworfenen farbigen Kirchenfenstern unbedingt zu empfehlen.
Dem aus Stein am Rhein gebürtgien Maler Hermann Knecht sind die Stelen in dem Städtchen am Ausfluss des Rheins aus dem Bodensee gewidmet. Seine Malstube steht originalgetreu im Museum LIndwurm. Auf dem Rathausplatz hat Knecht die Fassade des Wohnhauses zur Meise gemalt.
Nun geht die Tour über die Rheinbrücke nach Mammern zu Bildern von Otto Maier und hoch auf dem Seerücken bei der Wallfahtrskapelle Klingenzell zu einm Bild von Walter Waentig. In Berlingen lädt in der Saison samstags das Adolf Dietrich Haus zu einem Besuch ein.
Am Seeufer entlang geht es nun nach Mannebach und von dort mit dem Schiff zurück auf die Insel Reichenau.
Buchempfehlungen des Autors
Die kostenlose Broschüre gibt es in den Touristinformationen am Westlichen Bodensee oder unter www.bodenseewest.eu.
Weitere Informationen
Die führt über Landesgrenzen. Bitte beachten Sie die Ausweispflicht!