„Das Glasperlenspiel“ lockte viele Teilnehmer zu den Hermann-Hesse-Tagen

Die diesjährigen Hermann-Hesse-Tage vom 18. Bis 19. Mai 2019 standen ganz im Zeichen des Romans „Das Glasperlenspiel“. Die einzelnen Veranstaltungen waren mit 80 bis 100 Teilnehmern gut besucht, 40 Teilnehmer haben sogar das komplette Vortragsangebot wahrgenommen. Den Höhepunkt der Vortragsreihe bildete ein musikalisch-literarischer Abend, bei dem erstmals der Sprecher des SWR Michael Speer, der Kirchenmusiker und Organist Klaus Schulten und der Kurator Lutz Dittrich gemeinsam auf der Bühne standen.

Zum Thema „Musik im Glasperlenspiel“ übernahm Michael Speer die Lesung, Klaus Schulten spielte am Cembalo und Lutz Dittrich moderierte diese Premiere. Der Direktor der Stadtbibliothek Duisburg überzeugte gleich zu Beginn der Vortragsreihe mit seinen Ausführungen zu Hermann Hesses Schwierigkeiten im Dickicht der nationalsozialistischen Literaturpolitik. Der Kurator der momentanen Ausstellung zu Hesses Glasperlenspiel Lutz Dittrich referierte über „Das ungeschriebene Büchlein des Josef Knecht - Eine Flaschenpost aus der Zukunft“ und führte anschließend durch die Sonderausstellung. Den Versuch einer allgemeinverständlichen Einführung in den Roman „Das Glasperlenspiel“ wagte Prof. Dr. Sikander Singh, Universität des Saarlandes. Über die  Entstehungsgeschichte von Hesses „Glasperlenspiel“ sprach Dr. phil. Rudolf Probst vom Schweizerisches Literaturarchiv Bern und zum Abschluss erörterte der Autor Michael Kleeberg die Aktualität von Hesses Glasperlenspiel in Zeiten erneuter Ausgrenzung.

Foto v.l.: Lutz Dittrich, Klaus Schulten und Michael Speer

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