Pfahlbauten

Leben in der Jungsteinzeit (ca. 4000 - 2500 v.Chr.) Die Pfahlbauten am Untersee stehen auf der UNESCO Welterbeliste. Diese Ausstellung wird betreut durch die Außenstelle des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg in Hemmenhofen.

Im Dachgeschoss des Hauses wird die Jungsteinzeit auf der Höri präsentiert. 

Zahlreiche Reste von Uferrandsiedlungen, sogenannten Pfahlbauten, haben sich in der Seekreide des Bodensees erhalten. Das Museum zeigt Funde aus den archäologischen Grabungen in Hornstaad und Hemmenhofen. 

Durch den guten Erhaltungszustand der Objekte, kann das Leben der jungsteinzeitlichen Menschen am See detailliert rekonstruiert werden. So geben Pflanzensamen und Knochenreste Auskunft über die Nahrungsgewohnheiten der Neolithiker, die bereits Ackerbau betrieben und von Viehzucht lebten.

Steinbeile, Schaber und Sägen dienten als Werkzeuge, mit denen Gestein, Holz, Tierhäute und weitere Dinge des täglichen Lebens bearbeitet wurden. Für Jagd und Fischfang wurden Speerschleudern, Angelhaken und Netze benutzt. Geflechtereste weisen darauf hin, dass die Pfahlbauern nicht nur Tongefäße, sondern auch Körbe herstellten. Textilfragmente zeigen den hohen Grad der Webkunst.

Mehr Infos:
Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Hemmenhofen

Kontakt

Hesse Museum Gaienhofen
Kapellenstraße 8
78343 Gaienhofen 

Tel:  07735 440949
Fax: 07735 440948
hesse-museum@gaienhofen.de

Öffnungszeiten

1. November bis 13. März
Freitag und Samstag 
Sonntag
14 - 17 Uhr 
10 - 17 Uhr
15. März bis 31. Oktober
Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr